Der gertenschlanke Harley-Davidson Panhead Chopper des Finnen Andy Niemi gehört zu den schönsten Vertretern seiner Gattung
Diese Panhead betört seit ihrem Bau, der schon einige Jahre zurückliegt. Aber immer, wenn irgendwo ein Bild des Motorrades auftaucht, sorgt es für kollektive Begeisterung. Auch wir hatten dem zeitlosen, hochklassigen Langgabler in unserer Print-Ausgabe bereits ein ausführliches Bike-Porträt gewidmet. In Bad Salzuflen heimste die Harley-Davidson Panhead einst den Titel „Best Chopper“ ein – nur einer von zahllosen Ehrungen für das Ausnahme-Motorrad, das unter anderem auch den dritten Platz der Custom-Europameisterschaft gewann. Und wer denkt, das ist ein Kunststück und fährt ja nicht, irrt gewaltig. Der Finne Andy ist nicht nur begnadeter Schrauber, sondern auch begnadeter Fahrer. Seine Bikes werden bewegt, immer und ohne Kompromisse, durch ganz Europa ist er seine diversen Chopper schon gefahren. Und extrem sind die immer, extrem clean, extrem schön.

Wie es sich für ein solches Fahrzeug geziemt, werkelt ein echter Panhead-Motor in dem ultraschlanken Rohrwerk. Ebenso typisch ist, dass es keine Vorderradbremse gibt. Für die Verzögerungsarbeit steht lediglich eine Trommelbremse aus einer Ironhead-XL zur Verfügung. Fast alles an der Harley-Davidson Panhead ist selbst gebaut.
Harley-Davidson Panhead – Stilsicher in allen Belangen
Gimmicks wie der durch ein Loch in der Sitzbank zugängliche Öltank finden sich überal an der Harley-Davidson Panhead. Dazu gesellen sich Eigenbauten wie der supercoole, langgezogene Rabbit-Ear-Lenker oder die meterhohe Sissybar. Filigran geformt, ultraschmal, so wie es der Stil verlangt. Der ebenso stilsichere Candy-Lack mit Perleffekt ist eine Hommage an den kalifornischen Custompaint-Pionier Larry Watson. Und auch der Name des Motorrades passt. Cloud Number Nine, Wolke Neun – und auf dieser schwebt die Harley-Davidson Panhead ohne Zweifel. Ein wahres Meisterstück, das der Andy da gebaut hat.
Info | flyingchoppers.com




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