Indian Motorcycle feiert 2026 sein 125-jähriges Jubiläum und erinnert mit der neuen Chief Vintage an die goldene Ära des amerikanischen Motorradbaus.
Es hat bei vielen Herstellern Tradition, in Jubiläumsjahren den eigenen Ikonen zu huldigen. Und wohl keine Indian ist ikonischer als die Chief der 40er-Jahre, bis heute eine goldene Ära amerikanischen Motorradbaus. Und so schickt sich die brandneue Indian Chief Vintage an, in die Fußstapfen des legendären Originals zu treten. Das gelingt tatsächlich erstaunlich gut, niemand wird rätseln, an was uns dieses Bike erinnern soll.

Das liegt natürlich vor allem an der Optik der ausladenden, geschwungenen Kotflügel mit der markanten Schürze vorn. Und selbstredend thront auf dem Frontfender der legendäre Indianerkopf – nicht aus kultureller Aneignung, sondern weil das schon vor 80 Jahren so war. Das wichtigste Detail ist übrigens beleuchtet, soll doch jeder wissen, was da an der Ampel hinter oder neben ihm steht.
Die Indian Chief Vintage kommt ohne Trapezgabel
Zusätzlich runden der schmale hintere Hilfsrahmen und der Vintage-Lenker das zeitlose Design ab. 16-Zoll-Speichenräder vorn wie hinten sind außerdem gesetzt, dazu entschieden sich die Indian-Designerfür einen Solositz, ganz dem Vorbild entsprechend. Denn schon einmal – fürs Modelljahr 2014 – gab es im Modellprogramm eine „Modern Chief“, allerdings mit fetter Doppelsitzbank, riesigem Scheinwerfer, zu viel Chrom und damit weit weniger konsequent als der aktuelle Wurf, bei dem die Silhouette von Sitzbank, Formgebung und Frontend sich weitestgehend mit dem Vorbild decken. Auch wenn an der alten Chief einst eine Trapezgabel Trumpf war, wo heute eine moderne Telegabel sitzt.

Der luftgekühlte 116er Thunderstroke ist ja schon von Haus aus ein hübscher Motor, geschwärzt und mit silber lackierten Zylinderkopfdeckeln sowie Push Rod Covern atmet auch er den Geist alter Handwerkskunst, freilich mit weit mehr Leistung und elektronischen Helfern als anno dazumal. 156 Nm sorgen für müheloses Überholen in jedem Gang, drei wählbare Fahrmodi (Tour, Standard und Sport) ermöglichen es dem Fahrer, die Gasannahme auf seine Vorlieben anzupassen.
Endlich ein schnelleres Touchscreen-Instrument
Das Touchscreen-Display ist klassisch rund und bietet mehrere Schnittstellenoptionen, darunter zwei Anzeigekonfigurationen, detaillierte Informationen zum Motorrad und zur Fahrt sowie eine Turn-by-Turn-Navigation mit verbundenen Diensten. Das System verfügt 2026 über eine völlig neue Software, die die Start- und Ladezeiten um etwa 25 Prozent verbessert. Die neue Software der Chief Vintage wird auch für alle Scout- und Chief-Modelle Touchscreen-Display und Ride Command übernommen. Wurde aber auch Zeit!

Die neue Chief Vintage kostet in Schwarz Metallic 20.990 Euro, in „Indian Motorcycle Red“ 21.490 Euro – jeweils zuzüglich Liefernebenkosten und ist in Kürze bei allen Indian-Händlern erhältlich. Einen ausführliche Modellvorstellung mit allen Infos gibt’s in der neuen DREAM-MACHINES 02-26, die ab 25. Januar in unserem Online-Kiosk versandkostenfrei (innerhalb Deutschlands) bestellt werden kann.
Info | indianmotorcycle.de





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