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Harley-Davidson Street Bob – Dyna Bullet

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Nicht nur in Europa hat die Harley-Davidson Dyna Street Bob sich einen Ruf als echte Fahrmaschine erworben: Wer ein paar Grad zusätzliche Schräglage oder ein kraftvolles Triebwerk für den Drift haben wollte, lag mit dieser Dyna richtig.

Schon beim Antritt seines Postens als „Vice President of Business Development“ beim US-Herstellerverbund „Motorcycles Accessories Group“ war Holger Mohr mit Roland Sands befreundet. Deshalb war es ausgemachte Sache, dass Roland persönlich ein Bike für ihn bauen solle. Doch noch bevor die Maschine fertig war, war Holger Mohr bereits auf einen neuen Posten aufgestiegen: Diesmal in den Chefsessel von Zubehörhersteller Küryakyn!

Harley-Davidson Dyna Street Bob als Versuchslabor

Holgers „Dyna Bullet“ ist nicht irgendeine Dyna: Dieses Bike war als rollendes Versuchslabor und auch als Testbike für RSD-Produkte gebaut worden. In den USA wurde die Street Bob erst mit einiger Verspätung als Objekt verschärften Customizings entdeckt – nicht zuletzt durch die Fernsehserie Sons of Anarchy.

Versuch macht kluch: Details wie der Monoblock-Riser landeten im Programm von Küryakyn

Holger diskutierte mit Roland die Optionen, das Resultat wurde eine sportliche Alltagsmaschine als Crossover von Cafe Racer, Super Moto und Bolt-on-Dyna; mit mehr Schräglage, als auf amerikanischen Straßen normalerweise notwendig ist und einer Handlichkeit, die man normalerweise auf Passstrecken in den Alpen austesten möchte.

Harmonischen Zusammenspiel der Komponenten

Roland beließ den Rahmen im Serientrimm, verstärkte die Schwinge aber durch Blechversteifungen. Neu entwickelte Gabelbrücken und längere 970-Series-Progressive-Suspension-Stoßdämpfer erhöhen die Bodenfreiheit. RSD-Raid-Designräder mit 3 x 19’’ vorne und 6 x 17’’ hinten kommen aus Roland Sands Rennsporterfahrung. „Ich liebe das Gesamtkonzept der Maschine mit all seinen Details und dem harmonischen Zusammenspiel der Komponenten“, freut sich Holger.

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DM 2/26
Gut für die Beinfreiheit: Asymmetrischer Luftfilter „Slant“ von Roland Sands Design

Tank und Heckteil sind aus Alu handgefertigt. Die Lenkerverkleidung stammt von Memphis Shades, der Frontfender ist von der BMW S 1000 RR entlehnt. Der Lenker war der Prototyp für die RSD „Pro Step“-Lenkstangen, ebenso die „Monoblock“-Riser. MAG-Komponenten wie „Vance & Hines“-Auspuffanlage und ein kompletter Satz RSD-Cover am Motor ergänzen die Optik.

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CB 1/26

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DM 2/26

Motor
Typ H-D Twin Cam 96
Baujahr 2008
Gemisch EFI mit Vance & Hines Fuel Pack
Lufi RSD „Slant“
Auspuff Vance & Hines

Getriebe
Typ orig. H-D Sechsgang
Primär Performance Machine Contour
Sekundär Umbau auf Kette
Fahrwerk
Rahmen orig. FXDB
Baujahr 2008
Schwinge orig. H-D, modif. von RSD
Stoßdämpfer Progressive 970 Series
Gabel RSD Gabelbrücken-Prototypen
Rad vo. 3 x 19’’ RSD „Raid“ mit 120/70-19
Rad hi. 6 x 17’’ RSD „Raid“ mit 180/55-17
Bremsen vo / hi Performance Machine „Contrast Cut“
Zubehör
Tank RSD Einzelanfertigung
Riser Custom Monoblock
Fender vo BMW S 1000 RR
Fender hi RSD
Lenker RSD „Pro Step“ (Prototyp)
Armaturen RSD Contour & Radial mit
RSD „Traction“-Griffen
Sitz RSD, mit Leder
Lampe orig. H-D mit RSD „Vintage“ Lampenring

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Fotos: Horst Rösler
Fotos sind urheberrechtlich geschützt

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