Börjes American Bikes hat die Harley-Davidson Sportster S unter Strom gesetzt. Aber der Umbau ist ganz anders, als ihr jetzt vielleicht denkt!
Schon gemerkt? Diese Sportster S hat den Scheinwerfer und die Lampenmaske einer LiveWire. So also stellt man eine Sportster unter Strom. Nils Bünermann von Börjes American Bikes kam auf die Idee, als eine LiveWire zur Inspektion auf der Werkstattbühne stand. Das könnte der Sportster S doch einen markanteren Auftritt geben? Die erforderlichen neuen Halterungen waren schnell gefertigt, und tatsächlich soll der Windschutze-Effekt hinter dem kleinen Stückchen Verkleidung nun ziemlich wirksam sein.

In der Heimat der Jungs rund um Bremen und zwischen Weser und Ems ist das schon mal ein ganz angenehmer Effekt. Den dazu passenden bläulich-unterkühlt changierenden Farbton trug Hermann Müller von HM-Design aus Ostfriesland auf – eine seltene matte Metallic-Lackierung. Die Serientüten mussten weichen und wurden durch eine Abgasanlage des italienischen Herstellers Zard ersetzt – mit ABE natürlich. Besonders formschlüssig sind ihre eleganten Carbon-Hitzeschilde.
Harley-Davidson Sportster S mit LiveWire-Frontmaske
Zur Harmonisierung des Designs wurden die Felgen im Kontrast zum schwarzen Reifen mit einem edlen Bronze-Farbton versehen. Und während die Company den Revolution-Max-V2 werksseitig erst seit letztem Modelljahr komplett in Schwarz lackiert und zuvor mit kupferfarbenen Akzenten versah, wollte Börjes die komplette Antriebseinheit im einheitlichen Look. Also wurden alle Motorteile in freundlichem Schwarz gepulvert. So macht der Kontrast zum satten Blau diese Sportster S zum absoluten Eyecatcher.

Um den Blick auf den Hinterreifen freizugeben wurde ein seitlicher Kennzeichenhalter und ein spezieller Montagesatz von Wunderkind für die kleinen LED-Blinker aus dem selben Hause verbaut. Die hier gezeigten Umbaumaßnahmen kommen auf rund 9.000 Euro, bei einem Basisbike ab Baujahr 2025 entfällt aber das Durchschwärzen des Motors, wodurch die Sache etwas günstiger wird. Und auch die Sportster S ist in diesem Jahr fast 2.000 Euro günstiger geworden, schlägt als Neumaschine „nur“ noch mit 16.300 Euro zu Buche, zuzüglich Liefernebenkosten versteht sich.
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