Themen-Motorräder sind schon lange eine Leidenschaft von Harley-Davidson Bielefeld. Dieser Softail Umbau steht im Zeichen der gekreuzten Krummsäbel …
Mittlerweile ist es bei Martin Stegemann und seinem Team schon zu einer Art Tradition geworden, dass auf jedem größeren Szene-Event mindestens ein spektakulärer Umbau auf Basis einer Serien-Harley gezeigt wird – schließlich ist man ja Vertragshändler mit weitreichender Custom-Kompetenz.
Ein Bike als Hommage an das bekannte Kultrestaurant „Sansibar“
Die Themen kommen nicht selten aus dem Rennsport, müssen aber nicht. Über die Bikes „Gulf Racing“, „John Player Special“ und „Martini Racing“ haben wir berichtet. Andere hießen „Red Bull“ oder „Rich Prosecco“.

Bei diesem Softail Umbau entschlossen sich die Bielefelder, im eigenen Land zu bleiben, genauer gesagt im nördlichsten Teil Deutschlands. Die Idee war, ein Bike als Hommage an das bekannte Kultrestaurant „Sansibar“ zu bauen.
Die gekreuzten Krummsäbel sind in die Felgen gefräst
Das Sansibar ist eine Institution auf Sylt, der Lieblingsinsel der Reichen und Schönen. Das Label des Restaurants, die gekreuzten Piratensäbel, ist ein geschütztes Markenzeichen.

Und längst schon hat sich ein bunter Merchandising-Rummel rund um dieses Label entwickelt. Von Küchenmessern und -geschirr über Olivenöl bis hin zu Schmuck, Strandlaken und einer ganzen Fashion-Kollektion – all das und noch viele andere Produkte gibt es mit dem augenscheinlich begehrten Krummsäbel-Logo.
Geht auch im Milwaukee-Eight-Zeitalter noch: Softail Umbau mit Twin-Cam-V2
Der Plan der Bielefelder war, ein mindestens genauso kultiges „Piratenbike“ auf die Räder zu stellen. Als Basis für diesen Softail Umbau diente eine Maschine mit Twin-Cam-V2.

Aus markenschutzrechtlichen Gründen müssen Themen-Motorräder stets im Vorfeld mit den Inhabern der Lizenzen abgesprochen werden. Erst dann kann das Customizing beginnen.
Sounds good: Hooker Troubleshooter in der Straightcut-Version
Der erste Schritt ist, festzulegen, wie das Endprodukt aussehen soll. Bei den Felgen, die einen Piratenlook tragen sollten, entschieden sich die Bielefelder für Rick’s Rodder Black-Räder, in die sie die Logos der „Sansibar“ einfräsen ließen.

Als Auspuffe kamen Hooker Troubleshooter in der Straightcut-Version zum Einsatz, natürlich in Schwarz. Die Fender sind Eigenbau, beim Lenker entschied man sich für den Burly Bar Classic.
Das Bike sollte sowohl TÜV-konform als auch fahr- und straßentauglich bleiben
Der Tank wurde dreimal neu gestaltet, bis die Crew zufrieden war. Das wichtigste Kriterium aber war, das Bike sowohl TÜV-konform als auch fahr- und straßentauglich zu erhalten.

Mit seinen cleanen Linien, der klassischen Lenkkopfverkleidung und den edel gemachten Details ist die Sansibar-Softail ein zeitloser Harley-Cruiser, der auch in 20 Jahren noch gut anzuschauen ist. Well done!
Info | hd-bielefeld.de












