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Harley-Davidson – King of the Kings

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Leider gibt es den „Battle of the Kings“-Customwettbewerb nicht mehr, bei dem ausschließlich Harley-Vertragshändler mitmachen konnten. Zum Finale wurde der „King of the Kings“ gewählt …

Fünfzehn vorherige „Battle of the Kings“-Gewinner sind in einem spannenden Kampf gegeneinander angetreten, um sich zum Harley-Davidson King of the Kings krönen zu lassen, aber nur einer konnte den ultimativen Preis gewinnen. Und das war H-D Querétaro/Mexiko mit einer exaltierten XR 1200 namens „Apex Predator“. Wir zeigen eine kleine Auswahl der schönsten Maschinen auf luftgekühlter Sportster-Basis. 

Land: Mexiko | Erbauer: H-D Queretaro

Die Inspiration für das Bike entstand aus dem Wunsch heraus, eine eigene Vision der XR 1200 zu kreieren. Die Jungs aus Querétaro konzentrierten sich darauf, ihrem Beitrag für den King-of-Kings-Contest einen aggressiven Look zu verleihen, der schon fast an einen Streetfighter erinnert. Das Bike zeigt deutlich die technischen Fähigkeiten des Teams auf, ganz besonders fällt der handgefertigte 2-1-2-Under-Seat-Auspuff in Kombination mit einer belüfteten, handgefertigten Heckeinheit auf, die die beiden Endrohre aufnimmt. Die wellenförmigen Bremsscheiben im Vorderrad und die Showa-Upside-down-Gabel veredeln das Frontend. Ein krasses Gerät, keine Frage, aber für unseren Geschmack nicht unbedingt ein würdiger Harley-Davidson King of the Kings. Die anderen Beiträge finden wir zum Teil deutlich stimmiger …

Mexico/H-D Queretaro

Land: Australien/Neuseeland | Erbauer: Adelaide H-D Bike Works

In Anlehnung an die lange Geschichte eines Vintage-Strandrennens in Südaustralien hat sich der Händler Adelaide H-D Bike Works entschlossen, einen Oldschool-Look aus Farbe und Teilen zu kreieren, der am besten zu einer modernen Version dieses legendären Ereignisses in ihrer Heimatstadt passt. Die Forty-Eight zeichnet sich durch ihr klassisches Aussehen und ihre klaren Linien aus. Mittig platzierte Fußrasten, eine kleine Scheinwerferverkleidung und ein hochgelegter Tracker-Auspuff, fertig ist das Beach-Motorrad.

Australien/Neuseeland

Land: Australien/Neuseeland | Erbauer: Gold Coast Harley-Davidson

Fragt man die Männer von Gold Coast Harley, steht der Name Harley-Davidson immer schon für Racing. So haben sie versucht, den puren Renngeist der Sportster in ihrem Beitrag namens XRTT-1200 Daytona bestmöglich zu treffen. Und das ist vortrefflich gelungen. Basierend auf einer Forty-Eight ist ein flotter Racer mit vielen handgefertigten Teilen wie Heck und Frontverkleidung entstanden. Der umgefrickelte Tank stammt von einer FXDR 114. Auch das Fahrwerk ist top, Bremsen und Aufhängungen sind mit das Beste, was der Aftermarket zu bieten hat. Showa-Upside-down-Gabel, Öhlins-Stoßdämpfer und Brembo-Bremsen. Die Sitzposition ist dank Stummellenker und zurückverlegter Fußrsatenanlage von RSD eines echten Racers würdig. Ebenso wie der Umbau auf Rollenkette und die Vance & Hines GP-Anlage.

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Australien/Gold Coast

Land: Benelux | Erbauer: Motor Saloon

Das Team vom Motorsaloon im niederländischen Amersfoort verwandelte eine Forty-Eight in einen dunklen, eleganten Hot Rod. Das Fahrwerk wurde tiefergelegt und die Standardreifen durch flachere Avon-Reifen ersetzt. Die Kotflügel wurden verbreitert und ebenfalls tiefer in Richtung Reifen montiert. Der Tank stammt von einer Sportster Custom, die Lampenmaske ist ein Harley-Teil und der Spoiler ist ebenso wie der Sattel selbstgemacht. Ein Heavy-Breather-Luftfilter sorgt für mehr Luft, gerade, kurze Tüten lassen das Abgas ins Freie. Mini-LED-Blinker, verschiedene Parts aus Harleys Diamond-Kollektion und eine selbst entworfene Lackierung in Vivid Black und Silver Denim vervollständigen die Kreation.

Benelux/Motor Saloon

Land: England | Erbauer: Sycamore H-D

Club Style ist ein weltweiter Trend. Die Jungs aus Uppingham in Mittelengland haben einer Roadster die entsprechende Optik verpasst. Die Räder stammen von einer 2009er XL 883 R. Der Tank ist eine King-Sportster-Version, bei der die typische Form zwar erhalten blieb, das Gefäß aber deutlich größer ist. Die meiste Arbeit steckt in den Seitendeckeln. Die sollten so aussehen wie bei den FXR-Modellen. Hierzu wurden die Seriendeckel in allen Richtungen vergrößert. Hinzu kam noch ein Umbau auf Rollenkette, der typische Stufensitz, die obligate hohe Lampen-maske und die mittig und recht hoch angebrachten Fußrasten. Selbst der Lack wurde bei Sycamore im Haus durchgeführt.

England/Sycamore H-D

Land: Frankreich | Erbauer: H-D Bordeaux

Basis für die XL 1200 FT aus Bordeaux war – man glaubt es kaum – eine Forty-Eight. Vorbild war die legendäre XR 750. Dazu passt der Storztank, der kleine Heckbürzel und die herrlich verspielt geformte, hochgelegte Auspuffanlage. DieFederelemente vorn und hinten sind edel, die Speichenräder mit den schwarz eloxierten Aluminiumfelgen bilden optisch das i-Tüpfelchen. Im Motor sorgen Nockenwellen von Screamin’ Eagle und ein Luftfilter mit hohem Durchfluss für mehr Dampf.

Frankreich/Bordeaux

Land: Frankreich | Erbauer: H-D La Rochelle

Das Bike aus La Rochelle basiert auf einer 1200er SuperLow. Die Schwinge wurde um fünf Zentimeter verlängert, die Gabel um fünf Zentimeter gekürzt. Der umgeänderte Tank stammt aus einer Breakout, der Heckbürzel aus einem Easy-Rider-Kit. Die 18-Zoll-Räder sind zwei Vorderräder einer Street Glide, auf denen Vintage-Reifen von Shinko sitzen. Im Motor versehen Screamin’-Eagle-Nockenwellen der Stufe 2 dienst. Besonders gelungen ist das Touring-Style-Frontend mit der dreieckigen Lampe, denn in dieser Art sieht man das sehr selten an Sportstern.

Frankreich/La Rochelle

Info | harley-davidson.com

 

 

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