Seit mehr als fünfzehn Jahren begeistert und prägt Frédéric Duban die französische Customszene mit gewagten Entwürfen, aber stets mit geschmackssicherer und meisterhafter Ausführung. So auch hier: die Dub Performance DPone.

Eine Besonderheit an Fred, er selbst nennt sich gerne Dub, ist, dass er sich immer wieder bemüht, Kleinserien auf den Markt zu bringen, die in limitierter Auflage von ihm gefertigt werden. Mit seiner aktuellen Kreation, der DPone, hat er es sogar zur offiziellen Zulassungsfähigkeit geschafft.

Geschmackssicherer und in meisterhafter Ausführung

Schon als Jugendlicher war der heute 43 Jahre alte Fred Duban sehr erfolgsorientiert und zielstrebig. Keine Herausforderung war ihm groß genug. Er arbeitete bei unterschiedlichen Firmen, bis er schließlich im lothringischen Metz bei Milwaukee Twin landete, wo er unter den Fittichen von Jean-Marie Hérard seine ersten Schritte in der V2-Branche machte.

Jede Menge Potential

Aber wie so oft: Wenn zwei Alpha-Männchen aufeinandertreffen, geht das nicht lange gut. Fred entschied, es selbst zu probieren und stürzte sich in seinem Heimatdorf Pont-à-Mousson in sein eigenes Abenteuer. Als großer Fan von Jesse James träumte Fred vom gleichen Erfolg wie der Junge aus Long Beach. Zu diesem Zeitpunkt konnte man das unglaubliche Potential des immer lächelnden Burschen aus dem Departement Meurthe-et-Moselle nur erahnen.

Gehört ins Museum of Modern Art: Hinterachsaufnahme der DPone

Fred entschied sich, sich nach vorn zu orientieren und startete eine wirklich bemerkenswerte Karriere. Er ist thematisch sehr sicher und wie sein Vorbild aus Kalifornien entwickelte er schon früh eine Menge eigener Teile, die er dann an seinen Custom-Motorräder verbaute. Recht schnell entstand so der eigene Dub-Style. Bestätigt durch seine wachsenden Erfolge und die gute Resonanz der Leute, grenzte er sich durch erste limitierte Kleinserien wie „von Dutch“ und „Proto Slug“ von der übrigen Szene ab.

DPone – Dub Performance Motorrad

Bei seiner jüngsten Bike-Kreation geht er noch einen Schritt weiter. Die Besonderheit der in diesem Artikel vorgestellten „DPone“ ist eine europaweite Zertifizierung, bis zu 250 Exemplare können davon gefertigt werden; und das alles mit der schönen, kleinen Plakette am Rahmen, ein Gütezeichen für ein zertifiziertes Dub-Performance-Motorrad.

Alles Dub-Eigenbau: Heckfender mit integriertem Öltank

Fred plant derzeit, zwölf Maschinen pro Jahr zu bauen. Der Kunde bekommt ein komplett legales Bike mit der Möglichkeit, es mit einer Farbe seiner Wahl zu personalisieren. Auch in Deutschland ist Dubs EU-Zertifizierung selbstredend uneingeschränkt gültig, lediglich für die Schweizer als Nicht-EU-ler muss eine Sonderlösung her.

DPone – ein furioser Aufbau

Fred wollte mit seinem DPone-Projekt den besten Kompromiss aus furiosem Aufbau und notwendiger Vernunft darstellen. Von einem eigenen Starrrahmen ausgehend, hat er einen ersten Schritt gemacht, um sich grundsätzlich von der normalen Serienfertigung und der Industrie abzuheben. Für zarter besaitete Einsteiger gibt es immerhin einen gefederten Sattel. Die mittig angebrachte Fußrastenanlage zwingt einen nicht, die Füße nach vorn zu strecken, sondern erlaubt – typisch Fred – sportlicheres Fahren.

Das 110-cui-Aggregat beamt uns ins Vergaserzeitalter zurück

Der 110er S&S-Motor im Evo-Style beamt uns ins Vergaserzeitalter zurück und unterstreicht den V-Twin-Look der 90er. Der Motor ist übrigens nur mit feinsten Parts ausgestattet, unter anderem wurde der Primärantrieb bei Dub überarbeitet, auch der Luftfilter kommt aus eigener Fertigung. Die Bremsanlage vorn stammt vom Edelfranzosen Beringer, hinten verzögert eine Anlage von Performance Machine.

Exclusiver Preis

Auf Rizoma fiel die Wahl beim Lenker, wobei zu beachten ist, dass viele Bauteile den Namen Dub Performance tragen. Dies zeigt den Einfluss von Fred in der Motorradindustrie, den er bis heute durch seine Entwicklungen und Gestaltungen diverser Produkte erreicht hat. Weitere Teile wie der Tank zeigen, dass in diesem Bike hausgemachte Spezialitäten stecken, die sich komplett vom Standard abheben, zum Beispiel das hintere Schutzblech mit integriertem Öltank und die zahlreichen Halterungen und Anpassungen, die die Technik und das Design perfekt vereinen.

Dub-Eigenbau: Abtriebsritzelschutz

Bei der Premiere der „DPone“ im Kreise etlicher bekannter Customizer überzeugte das Motorrad auch den Rest der Szene. Brachialer Motor, viel Hightech, eine gesunde Portion Vernunft und zur Krönung die Carte Grise (Brief, Zulassung) von Dub Performance. Das Paket ist annähernd perfekt. Wäre da nicht der exklusive Preis. Jedes dieser Schätzchen kostet einen Festpreis von 80.000 Euro.

 

Kontakt | www.dub-performance.com